1.TT-Herren: Spiel 16: Ein dickes Ding…

Endlich mal wieder eine Bully-Anreise. Viel Zeit, um über die Aufstellung der Gegner und die Auswirkung auf unseren Spielplan zu philosophieren. Da sowohl unsere Gastgeber aus Lingen (aktuell Tabellendritter) als auch wir im Vorfeld mit offenen Karten gespielt haben, waren die Vorzeichen klar. Nur „TT-Orakel“ Garret sah in der Aufstellung der Lingener eher eine Chance („Da geht was…!) als eine Belastung. Den verständnislosen Blick seines Co-Kapitäns konnte er sich sicher sein…

Wir ohne Jakob, die Gastgeber ohne Nummer vier und fünf. Die Doppel wurden daraufhin auf beiden Seiten munter gemixt, und so kam es zu folgenden Konstellationen: D1 Matteo/Thomas durften sich mit M. Varel/J. Lager auseinandersetzen. Knappe Satzverläufe, leider zu häufig für die Gastgeber (1:3). D2 Axel/Simon bekamen es mit A. Keller/F. Varel zu tun, keine Probleme (3:0). D3 Garret/Lukas hatten nur zu Beginn Probleme mit C. Kluger/M. Berning. (3:1). Bei stetig fallenden Temperaturen konnte Axel seine prognostizierte Packung in ein verblüffend deutliches 3:0 verwandeln(vs. M. Varel), Simon hatte nur in Satz vier keine größeren Probleme (vs. Keller; 3:1). Die Mitte zeigte sich hingegen leicht derangiert. Matteo noch durchaus gefällig bis gleichwertig (vs. M. Varel; 1:3), Garret ungewohnt ratlos gegen einen sehr sicheren J. Lager (1:3). Dann vier „Big Points“ in Folge (naja fast…). Thomas in einem sehr taktisch geprägten Spiel ab Mitte des ersten Satzes voll auf der Höhe (vs. Kluger; 3:1), Lukas mit viel Zuspruch von der Bank und den richtig umgesetzten Tipps ebenfalls (vs. Berning, 3:2). Veredelt wurden diese eher seltenen Ereignisse im unteren Paarkreuz dann durch Axel und Garret. Simon musste gegen einen wie ausgewechselt aufdrehenden M. Varel noch gratulieren (1:3), doch dann folgten zwei Fünf-Satz-Erfolge, die lange auf der Kippe standen. Axel wollte gegen seinen Ex-Mannschaftskollegen Keller ebenso das volle Programm wie auch Garret, der im Lingener Kühlschrank gerade noch rechtzeitig auftaute (inkl. Lautstärke!). 8:4… „Da geht was!“… Matteo noch zu zurückhaltend und unterkühlt gegen einen sehr starken J. Lager (0:3), es sollte wohl der Nachmittag von Lukas werden. Nach zwei sehr unklugen Sätzen wurde nochmals eingehend die taktische Marschroute besprochen, diesmal mit Erfolg. Mit der nötigen Portion Glück konnten sich nach gut drei Stunden Spielzeit Lukas und somit auch der Rest der Mannschaft über einen unerwarteten Sieg in Lingen freuen. 9:5, ein echt DICKES DING!

Die Doppel funktionieren trotzdem. Der vierte Platz ist trügerisch, es bleibt weiterhin spannend! PAUSE! Nach Ostern geht es weiter, wir sind auf die kommenden Wochen gespannt.

04.03.2018, Thomas Schmitz