3. Herren : 5:9

War es das …?

Als Tabellenletzter fuhr die Dritte am gestrigen späten Samstagnachmittag zu unseren Sportfreunden nach Gretesch. Diese waren aufgrund der aktuellen Spielergebnisse unversehens in den Abstiegsstrudel geraten, auch dank eines klassischen Fehlstartes ohne Sieg im Jahr 2017. Zur Überraschung einiger Belmer Akteure fand das Spiel nicht wie gewohnt in der Nähe des alten Schwimmbades, sondern in der kleinen, fast schon legendären Halle im bzw. unter dem Clubheim statt. Die zweite Überraschung erlebten wir dann bei der Ankunft, als uns mit Andreas König ein Ex-SVC-er begrüßte, der Gerüchten zu folge nach unserem Ehemaligen-Turnier 2015 wieder Lust auf Tischtennis bekommen hatte, und diese „leider“ bei unseren Nachbarn frönte. Wir ohne Hermann und Klaus, dafür mit der Entschlossenheit hier und heute einen der letzten Strohhalme gegen den drohenden Abstieg zu ergreifen.

Der Doppelstart wie gewohnt holperig, 1:2 und das schon mit ein wenig Glück. Oben warteten mit I. Nilsson und A. Günther zwei erfahrene und sehr offensiv ausgerichtet Spieler. Thomas war gegen Nilsson immer nah dran, doch in den entscheidenden Momenten häufig zu unentschlossen. Horst kramte alles Erdenkliche aus seiner Trickkiste und lies an alter Wirkungsstätte das ein oder andere Mal seine Klasse aufblitzen. Die Belohnung nach fünf spannenden Sätzen. Es folgten M. Steffens und D. Brockmeyer, die in ihren Begegnungen Fritz und Burhan ebenfalls alles abverlangten und mit einem leistungsgerechten 1:1 endeten. Das hätten wir im unteren Paarkreuz auch gerne mitgenommen, doch M. Morwinski war für André an diesem Abend eine Hausnummer zu groß, und was A. König phasenweise gegen Alfons zeigte, hatten wir ihm so auch nicht zugetraut…  Das erhoffte Break für uns blieb aus, dass machten zu unserem Leidwesen die Hausherren und gingen mit einer 6:3 Führung in die zweite Runde. Hier musste der leidgeprüfte Horst wiederum fünf kräftezehrende Sätze über sich ergehen lassen, diesmal ohne die entsprechende Belohnung. Ein wenig besser machte es Thomas, der sich gegen A. Günther teils sehr spektakuläre Ballwechsel mit hohem Tempe lieferte. Am Ende entschied die höhere Grundsicherheit das Spiel für uns und ein kleiner Hoffnungsschimmer kam auf. Dieser wurde nach Burhans zweiten Sieg, wiederum in fünf, noch ein wenig größer, doch die erfahrenen Gastgeber verstanden im Anschluss keinen Spaß mehr. Sowohl Fritz als auch Alfons gingen ohne Satzgewinn von den Tischen, und nach gut drei Stunden war die nächste Niederlage besiegelt.

6:9, als Letzter schauen wir nun nach oben und versuchen in der kommenden Woche beim OSC zumindest noch die Relegation zu erreichen. Ob dies wirklich wünschenswert ist…?

05.03.2017, Thomas Schmitz