SV 28 Wissingen III vs. II: 8-8

Was war denn das …?

Wenn man die Ereignisse des vergangenen Freitag Abends in der gewohnt ausführlichen Form beschreiben müsste, würde es diesen Rahmen sprengen. Nach vierundsechzig von achtzig möglichen Sätzen (32:32) und ca. vier Stunden Spielzeit konnten wir einen letztendlich verdienten Punkt aus Wissingen bzw. Schledehausen mitnehmen. Nach Teils abenteuerlicher Anreise kam das ungefähr so…

Die Gastgeber in Bestbesetzung, wir ohne Wiwi und André H., mit André T.. Doppel 1-2, wobei besonders Thomas/André einen möglichen Erfolg leichtfertig herschenkten. Oben im ersten Durchgang 0-2: Henrik erst sehr souverän, dann unglücklich und zu guter Letzt untröstlich (vs. M. Kameier, 2:3). Bertold zu Beginn unkontrolliert, dann ruhiger aber zu unbeständig (vs. A. Kuhlmann, 1:3). Mitte 1-1: Thomas wieder mit einem Gegenüber nach seinem Geschmack, fast immer auf Ballhöhe (vs. Rosemann, 3:1). Matteo wieder gegen Noppen, wieder nicht schlecht aber zu schwankend und mit zu einfachen Return-Fehlern (vs. J. Engel, 1:3). Unten 1-1: André startet stark, lässt dann aber zu stark nach (vs. V. Niekamp, 2:3). Jason behält gegen seinen ungestüm angreifenden Gegner die Ruhe und Übersicht, dieses wird entsprechend belohnt (vs. Fieselman, 3:1).

Halbzeit, 3-6…

Wieder oben, wieder bemüht, aber erst kein Glück und dann auch noch Pech bei knappen Entscheidungen. Man ahnt es schon, 0-2. Die Mitte im Anschluss mit der undankbaren Aufgabe, das Spiel vorzeitig beenden zu lassen. Doch Matteo und Thomas weigern sich erfolgreich, und nach einem 2-0 geht es doch noch ins untere Paarkreuz. Hier dann Vorteile für uns: Jason mit Mühe in fünf, André sehr souverän und plötzlich heißt es: „Abschlussdoppel“!

Das „Momentum“ ist auf unserer Seite, denn nach dem zwischenzeitlichen 3-8 schnuppern wir doch tatsächlich am kaum noch für möglich gehaltenen Unentschieden. Wie es sich für ein Spitzendoppel gehört, lassen sich Henrik/Jason (vs. Kameier/Engel) nicht aus der Ruhe bringen und schaukeln das Ding 3:1 nach Hause.

8-8 in einem niveauarmen Spiel gegen eine Mannschaft, die wohl um den Abstieg spielen wird. Nach dem Spielverlauf gewiss ein Punktgewinn, aber die vermeidliche Favoritenrolle liegt uns nicht. Wir schauen ebenfalls weiter nach unten…

17.10.2016, Thomas Schmitz